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EIKA
c/o Ev.-Luth. Kirchengemeinde Einfeld

Dorfstr. 9

24536 Neumünster

Kontakt

Gemeindebüro der Kirchengemeinde Einfeld

Frau Schuer

Tel: 04321 52494

 

Sie können auch direkt Kontakt zu unseren Initiatoren aufnehmen:

 

Manfred Mierau 04321 529723  manfred.mierau@eika-online.de

 

Reinhild Speck   04321 528122  reinhild.speck@eika-online.de

 

 

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

 

2.      Analyse der Situation im Stadtteil Einfeld
 

(Befragungen – Antworten – Auswertungen – Fazit)

Geleitet von o.a. Fragestellung haben wir die VertreterInnen der Einfelder Einrichtungen und Institutionen zum Thema Kinderarmut befragt und uns informiert.

In den nachfolgenden Ausführungen (Gliederungspunkte 2.1 bis 2.4.) stellen wir die Einrichtungen und das Ergebnis unserer Befragungen dar. Darüber hinaus haben wir uns auch überregional bei bestehenden Initiativen gegen Kinderarmut einen Einblick verschafft.

2.1.   Befragte Institutionen/Einrichtungen im Stadtteil Einfeld
 

-    Grund- und Gemeinschaftsschule Einfeld

-    Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD Neumünster–Bereich Stadtteil Einfeld)

-    Offene Ganztagsschule (oGS)

-    Jugendfreizeitheim

-    Polizeistation Einfeld

-    Kindertagesstätte Bollbrück, Familienzentrum

-    Kirchengemeinde Einfeld

-    Turn- und Sportverein Einfeld (TSE)

-    „Runder Tisch“ (seit einigen Jahren Austauschtreffen der o.g.      Einfelder Institutionen/Einrichtungen)

-    „Montagsbratwurst“ (offenes Austausch- und Begegnungstreffen der BürgerInnen und VertreterInnen der o. g. Institutionen/Einrichtungen jeden ersten Montag im           Monat vor der Kita am Bollbrück)

-    „Startergruppe“ (Polizei, Kirchengemeinde, Kindertagesstätte und Jugendfreizeitheim), die u.a. neue Initiativen wie EIKA in Fragen der Inhalte und Organisation hilft und unterstützt.

  • Ausbildungsbrücke Neumünster
     

2.2.    Fragen an unsere GesprächspartnerInnen der Einfelder Institutionen, Einrichtungen und Initativen
 

Im Wesentlichen haben wir über folgende Fragen mit allen VertreterInnen der o. a. Organisationen in Einfeld gesprochen und so versucht, uns ein Gesamtbild über die Situation von bedürftigen Kindern und Familien in Einfeld zu verschaffen:

Frage 1:

Wie wird die Situation für hilfsbedürftige Kinder

in Einfeld seitens der einfelder Institutionen/

Einrichtungen beurteilt?


 

Frage 2:

In welcher Form besteht Bedarf?

 


2.2.1. Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD), Frau Hänel

 

-  lebenspraktische Begleitung im Bereich der Grundversorgung und der   Existenzberatung

                             - Patenschaften für Familien

                             - Sachspenden und finanzielle Hilfe punktuell

2.2.2. Grund- und Gemeinschaftsschule Einfeld, Frau Cordts
 

                        - Patenschaften für Kinder im Grundschulalter

                        - individuelle Begleitung mit Treffen 1 x wöchentlich

                        - Aktion „Ein schöner Tag“

2.2.3. Offene Ganztagsschule (oGS) und Jugendfreizeitheim, Frau Würtz,
          Frau von Ahrendschildt

 

                        - Sachspenden und finanzielle Hilfe punktuell 

            - Leitung von Projekten zur Erweiterung des

            Aktionsprogramms der oGS (z.B. Schach o. ä.)

2.2.4  Polizeistation Einfeld, Herr Bahr
 

- lebensbegleitende Familienhilfe so früh wie möglich,       ab Kindergartenalter (Königsdisziplin: „Familien an die Hand nehmen.“)

                              - Patenschaften

                             - finanzielle Hilfe nur sachgebunden und punktuell

                             - Teilnahme an der Initiative „Runder Tisch“

 

2.2.5  Kindertagesstätte Bollbrück und Familienzentrum, Frau Hillbrand
 

           - lebensbegleitende Familienhilfe so früh wie möglich  (Kinder ab 1 Jahr)

                         - Mütter/Eltern ansprechen

                        - finanzielle Hilfe nur situationsgebunden und punktuell
 

2.2.6. Christuskirche Einfeld, Frau Bendzuk
 

- Einfelder Initiative als Koordinationsstelle der vorhandenen  Einrichtungen und Initiativen

              - Durchführung und Finanzierung von Familien- und  Kinderfreizeiten, Kurzurlaub
                 (Wanderung, Kanufahrt)      

                            - Organisation einer Vortragsreihe „Beratung und praktische Lebenshilfe“ 
                               (Themen z.B. Mobbing oder Kochen)

                            - politische Arbeit

                            - Teilnahme an der Initiative „Runder Tisch“

2.2.7. TSE, Herr Just

 

- Mitwirkung bei Durchführung und Finanzierung von Familienfreizeiten mit bedürftigen
   Familien oder bei einer reinen Kinderfreizeit. Dies ist gem. Telefonat mit Herrn Just
   erstmalig für 2013 seitens des TSE konkret geplant.

                             - finanzielle Hilfe speziell und individuell für einzelne Kinder

                             - Teilnahme an der Initiative „Runder Tisch“

2.2.8.            Ausbildungsbrücke Neumünster, Herr Ofterdinger
 

                        - Patenschaften

                        - Familienkontakt

                        - Erreichbarkeit („Hotline“)

Anmerkung: Insgesamt bleibt noch zu bemerken, dass alle VertreterInnen auf konkrete Befragung die Einrichtung einer „Einfelder Tafel“ nicht für erforderlich halten.

Begründung: Für Einfeld ist die Tafel in der Kieler Straße mit zuständig und für die Einfelder SchülerInnen hält die oGS ein preiswertes Angebot für Pausenbrot und Mittagessen bereit, das gut angenommen wird.

2.3.  Überregionale Befragungen bereits bestehender Initiativen gegen Kinderarmut

2.3.1. „Kirche hilft helfen“, Laboe, Herr Schuldt

 

Die Mitarbeiter der Organisation kennen alle ihre Klienten persönlich und helfen mit Spenden im ganz konkreten Fall (Beispiel: Kind braucht einen Konfirmationsanzug).

Weiterhin war die Initiative besonders erfolgreich mit der Veranstaltung von mittlerweile zwei Familienurlauben auf dem Lande, die für die Teilnehmer kostenfrei und sogar mit Taschengeld organisiert werden konnten.

2.3.2. „Kieler Initiative gegen Kinderarmut – inka e.V.“, Herr Rüdel


Der gemeinnützige Verein hat sich die Förderung von Kindern aus finanziell schwachen Familien im Hinblick auf ihre Interessen und Talente zur Aufgabe gemacht (z.B.: Übernahme der Kosten für die Musikschule, den Tanzkurs etc.).

Wichtigstes Ziel ist die Teilhabe der benachteiligten Kinder und Jugendlichen am kulturellen Leben und ein freier Bildungszugang.
 

2.4.    Fazit für die Entwicklung einer Einfelder Initiative
 

Aus den Befragungen ging eindeutig hervor, daß ein Patenmodell unserer lnitiative in Einfeld ein sinnvoller und hilfreicher Tätigkeitsschwerpunkt sein würde.

Kinder und Familien sollen mit persönlichen Paten zeitnah, ohne bürokratische Hürden im niedrigschwelligen Bereich unterstützt werden.

Alle Befragten kennen einzelne Familien, bei denen die Unterstützung             durch ehrenamtliche PatInnen hilfreich sein wird. Der Bedarf an einer solchen Initiative wird festgestellt.

Einstimmig sollen finanzielle Zuwendungen und Sachspenden    zweckgebunden und individuell auf die Empfänger abgestimmt sein.

Kirche, Sportverein und die Initiative „Kirche hilft helfen“, Laboe, halten die Unterstützung bei Freizeiten und im Familienurlaub für sinnvoll.